Presse

AUSZUG AUS DER WAZ IM JULI 2013
Essen. Currywust, Pommes, Mayo: der Ruhrpott-Klassiker aus der Frittenbude. Wer Essens meistgelobte Currywurst sucht, kommt an der Bude von Alfred und Thomas Hartweg nicht vorbei. 1959 von Xaver Schnöller an der Gemarkenstraße 44 in Holsterhausen eröffnet, heißt die Traditionsbude auch heute noch „Zum Xaver“. An einem Samstagnachmittag herrscht in dem gut sechs Quadratmeter großen Gastraum nicht viel Betrieb. Die leicht vorgebratenen Würste (2,50 Euro) liegen gestapelt auf einem Tablett und werden erst auf die Grillplatte gelegt, als wir bestellen. Der Anblick ist gewöhnungsbedürftig: Rund eineinhalb Zentimeter hoch steht das Fett auf der Grillplatte. Die Würstchen werden mehr frittiert als gebraten. Zum Essen gehen wir nach draußen an einen Stehtisch, auch um dem Fettgeruch der Fritteuse zu entgehen. Die Currysoße ist einwandfrei, die Würstchen sind knackig und ebenso die Fritten (1,50 Euro, Mayo 40 Cent).
Fazit: Wer gegrillte Würstchen sucht, ist hier falsch. Ansonsten ist die Bude, die in vielen Ruhrgebiets-Reiseführern positiv besprochen wird, empfehlenswert.
AUSZUG AUS DER REPORTAGE IM JANUAR 2010
Die Currywurst ist Kult im Ruhrpott – zwar eigentlich in Berlin als Bockwurst erfunden, aber im Revier zur Bratwurst verfeinert. Und kaum irgendwo sonst schmeckt sie so gut wie bei "Xaver" in Essen-Holsterhausen. Beim Wettbewerb eines Fernsehsenders kam der kleine, unscheinbare Stehimbiss auf den zweiten Platz bundesweit. Im Kulturhauptstadtjahr feiert er sein 50-jähriges Jubiläum. Das Erfolgsgeheimnis klingt ganz einfach. Die Kundschaft steht Schlange, kommt nicht nur aus Essen "Zum Xaver", sondern aus dem ganzen Ruhrgebiet und teils von noch weiter her